Samstag, 25. Juli 2020

Die Monatliche hat ein neues Logo

Die Welser Werbeagentur Q2 rund um Geschäftsführer Tom Hulan haben der Monatlichen ein neues Logo erstellt. Prägnanter, moderner, frecher und besser lesbar soll es sein.

Montag, 1. Juni 2020

160 Jahre alte Flachsspinnerei in Stadl-Paura komplett abgerissen

Nur mehr das Eingangstor steht.
Im Jahr 2015 wurde 156 Jahre Industriegeschichte in Stadl-Paura vernichtet. Eine Schande für die Gemeinde, die auch die Möglichkeit gehabt hätte, das Gelände zu kaufen.

Sonntag, 31. Mai 2020

Neue Entnahmeboxen in den Stadtteilen von Wels

Entnahmebox in der Noitzmühle
Vier neue gut ersichtliche Entnahmeboxen hat "Die Monatliche" in Wels dazubekommen. Und das abseits der Innenstadt. Ob in der Noitzmühle - direkt beim Seniorenheim - oder mitten in den großen Wohnbauten der Neustadt und Lichtenegg. "Die Monatliche wird in ganz Wels gerne gelesen, deswegen haben wir Zeitungsboxen auch nahe am Leser in den Stadtteilen platziert", so Herausgeber Christoph Brückl. Auch von der Ferne ersichtlich sollen die Boxen sein, mit großen Lettern steht auf der Seite "MONAT" geschrieben.

Wels: Die abgerissene Stadt

Die Alte Hutfabrik Wels ist eines noch der letzten erhaltenen Industrieareale der Gründerzeit in Wels.

Wels ist keine schöne Stadt.“ - Wenn man diesen Satz einem Welser erzählt, wird man schnell viel Kritik ernten. Obwohl Herr und Frau Welser über ihre Stadt gerne stänkern, verteidigen sie diese dann doch  gegen den Vorwurf des hässlichen Entleins. Meist wird der Stadtplatz als Beleg genannt, dass Wels auch seine schönen Ecken hat. Keine Frage, der Stadtplatz, die Burg Wels, die Altstadt sind alles schmucke Orte. Wenn man aber weiß, wie schön diese Stadt einmal war, - wie die Stadtväter anderer Zeiten liebevollst den Volksgarten planten, ssich um mondäne Villenviertel und kleine Prachtstraßen bemühten – ja, dann kann man nur zu einem Ergebnis kommen: Wels wurde verschandelt.
Keine Bomben zerstörten die Prachtbauten, sondern der Zeitgeist der Nachkriegsmoderne. Man wollte alles Alte hinter sich lassen und den Weg der Moderne gehen. Schlicht und ohne Schnörkel. Alte Fabriken aus Backstein hatten hier keinen Platz. Das war nicht nur in Wels so. Aber in Wels scheint es bis heute nicht aufzuhören. 
Die Historie wird nicht geschätzt. Aber auch für wirklich mutige moderne Projekte ist man zu feig. Man erliegt der durchschnittlichen Fadesse aus Schuhschachtel-Bauten.
Man stelle sich vor, am ehemaligen Gelände der HTL wäre das Industriejuwel der Adlerfabrik erhalten, oder neben dem Volksgarten das Werk Ploberger. Urbane Stadtquartiere mit hippen Geschäften würden diese Gegenden prägen. Auch Bildung wie die FH hätten in alten Gemäuern Platz gehabt. 

Samstag, 18. Januar 2020

Entnahmeboxen als bestes Vertriebsmittel für eine Gratis-Zeitung


Die Gratis-Zeitung "Die Monatliche" aus der österreichischen Stadt Wels setzt auf Zeitungsboxen um ihre Exemplare unter die Leute zu bringen. Im gesamten Stadtgebiet sind die Boxen mit dem großen "M" zu sehen. Nicht ohne Grund: Der typische Postwurf, bei denen Unmengen an Zeitungen ungelesen im Mistkübel landen, ist für viele ein großes Ärgernis geworden. In die Zeitungsbox greift hingegen nur der interessierte Leser. Somit kommen die Zeitungsexemplare auch bei den Leuten an, die sich auch wirklich für das Blatt interessieren.


Auch für den Indoor-Bereich gibt es zahlreiche Lösungen wie den praktischen Aufsteller aus Plastik, den man in Einkaufszentren findet.

Die Outdoor-Boxen sind aus Metall und werden maßgefertigt. "Wir vermitteln gerne für andere Verlagshäuser diverse Zulieferer, von der Produktion der Boxen bis zur Beschriftung dieser", so Zeitungsherausgeber Christoph Brückl.

Diese Form des Vertriebs ist eine Win-Win-Situation: Die Umwelt wird nicht unnötig mit ungelesenem Papier belastet, und der Zeitungsverlag weiß, dass seine gedruckten Exemplare auch wirklich bei Lesern ankommt.

Verlegung des Welser Messegeländes: Ein Interview mit Wolfgang Kaiserseder


Wolfgang Friedrich Kaiserseder schrieb Mitte der 80er-Jahre eine Doktorarbeit über die Verlegung der Welser Messe an den Stadtrand. Zu dieser Zeit arbeitete er auch im Messeunternehmen. Er strengte auch viele Bemühungen an, seine Idee der Verlegung der Messe auf die Felder in der Nähe der Autobahn am Rande des Stadtteils Neustadt zu verwirklichen. Bekannterweise wurde daraus nichts. Auch Anfang der 90er gab es eine Diskussion, die aber schnell wieder abflachte. Seitdem ist es still um das Thema geworden.

Wir sprachen mit Wolfgang Friedrich Kaiserseder über die damaligen Abläufe und Fehlentscheidungen.

Herr Kaiserseder, für welche Tätigkeit waren Sie damals im Unternehmen Messe zuständig? 
Heute würde man Marketingabteilung dazu sagen. Ich war für die Werbung zuständig, aber auch dafür, neue Messen zu erfinden. Ich habe Anfang der 80er vorgeschlagen, eine Computermesse in Wels zu etablieren. Dafür wurde ich belächelt. Wie groß das Potential dieser Branche war, das muss man ja heutzutage nicht mehr erklären. Man hat viele große Chancen vertan.

Eine der größten Chancen wäre die Verlegung der Messe an den Stadtrand gewesen. 
Vollkommen richtig. Ich habe zu diesem Thema meine Doktorarbeit verfasst. Mein Vorschlag wäre gewesen, die Messe hinter die Autobahn in der Nähe von Puchberg zu verlegen. Dazu habe ich auch Gespräche mit den ÖBB geführt. Es war damals ein Bahnhof Puchberg geplant, der auch hervorragend als Messebahnhof dienlich gewesen wäre.

Es gab später ja auch Pläne, die Messe auf den Flugplatz zu verlegen. 
Ja, aber das war nur ein Vorwand, den Flugplatz zu verkleinern. Man darf ja auch nicht die zahlreichen Schottervorkommen auf dieser Fläche vergessen. Das wäre für die damaligen Beteiligten ein gutes Geschäft gewesen.

Die Flächen hinter der Autobahn wären bis heute frei. Das wäre doch ein perfekter Standort gewesen. Warum wurden Ihre Vorschläge verworfen?
Da gibt es einige Gründe. Ich habe ja auch bereits mit Bund und Land Kontakt aufgenommen, ob sie sich an einer neuen Messegesellschaft beteiligen würden. Sie müssen hier die Dimension verstehen: Mitte der 80er waren weder Salzburg noch Wien ausgebaut. Wäre mein Vorschlag verwirklicht worden, wäre Wels mit Abstand der größte und de facto einzig ernstzunehmende Messestandort in Österreich gewesen. Die beiden anderen Standorte hätten dann niemals ausgebaut, weil wir zu stark gewesen wären. Die Welser Messe wäre dann aber nicht mehr zu 100% in städtischer Hand gewesen, sondern auch Bund und Land wären beteiligt. Es sind ja auch viele Investitionen fällig. Und dieser Umstand ist einigen Stadtvätern sauer aufgestoßen.

Warum? 
Weil sie dann Einfluss verloren hätten. So hatten sie die totale Macht über das Unternehmen.

Die Alternative wäre aber, dass man an einem viel größeren Unternehmen beteiligt gewesen wäre, welches auch für den Standort Wels pures Gold wert gewesen wäre. 
Ja, wenn man sich für die Interessen der Stadt interessiert hätte. Aber einigen damals Beteiligten war es wichtiger, einfach ein paar Aufträge verteilen zu können oder genügend Einfluss über die Auswahl von Mitarbeitern zu haben. Wegen niedriger Beweggründe hat man ein Jahrhundertprojekt für Wels abgewürgt. Es ist eine Schande!

Kommentar zum Konzert der Böhsen Onkelz in Wels



Lieber Herr Bürgermeister Rabl!  Sie haben in einer Aussendung geschrieben, das Konzert der Bösen Onkelz war die Feuertaufe für weitere Konzerte in Wels und dessen erfolgreiche Entwicklung einer Konzertstadt.Nein, hier muss ich Ihnen widersprechen! Ein rundum gelungenes Konzert mit perfekter Organisation, keinen Zwischenfällen und einem vollkommen entspannten Publikum ist noch lange keine Feuertaufe für eine Konzertstadt.Die wirkliche Feuertaufe für die Konzertstadt Wels wird erst dann stattfinden, wenn wirklich etwas schiefgeht. Wenn Medien mit dem Finger auf die Politik zeigen und Sie als Bürgermeister trotz Kritik hinter der Konzertstadt Wels stehen müssen. Dann und nur erst dann ist die Feuertaufe gelungen. Erst wenn die Politik hinter den Konzerten steht - auch wenn einmal etwas nicht gut läuft - und den enormen Wirtschafts- und Imagefaktor von Großkonzerten für Wels sieht.  In St. Pölten sind sogar zwei Bürgerlisten gegen das dortige Frequency-Festival zu den Kommunalwahlen angetreten, und der dortige Bürgermeister ist öffentlich hinter den Veranstaltern gestanden. Geschadet hat es ihm nicht, seine Partei bekam die absolute Mehrheit, und die Bürgerlisten kamen nicht in den Gemeinderat. Werden Sie sich das auch trauen und Rückgrat beweisen, auch wenn Sie wahrscheinlich 50 Wähler für immer verlieren und Sie diese Leute nie überzeugen werden? Wenn ja, dann werden es Ihnen 90% der Welser danken.

Die Monatliche hat ein neues Logo

Die Welser Werbeagentur Q2 rund um Geschäftsführer Tom Hulan haben der Monatlichen ein neues Logo erstellt. Prägnanter, moderner, frecher ...